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	<title>BoyWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-20T23:45:29Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3693</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2013-10-16T18:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechtsgut der Tat ist ein abstraktes Gefährungsdelikt. Der § 176 soll die Möglichkeit zur freien Entwicklung  sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit von Kindern (Personen unter 14 Jahren) schützen. Die Vorschrift legt eine absolute Grenze für den sexualbezogenen Umgang mit Kindern fest. Diese Grenze liegt bei 14 Jahren. Unterhalb dieser Grezen sind alle sexuellen Kontakte ausnahmslos verboten. Dies gilt auch für solche Kontakte zwischen knapp über 14-Jährigen mit knapp unter 14-Jährigen. Als Schutzgut kann hier die kindliche Gesamtentwicklung angesehen werden. Hierbei wird angenommen, dass sich die sexuelle Identität einer Person und damit die Fähigkeit über ihr Sexualverhalten selbst zu bestimmen erst als Teil der Gesamtpersönlichkeit entwickelt. Weiterhin nimmt man an, dass fremdbestimmte Eingriffe in diese Entwicklung stören könnten; jedoch nicht zwingend müssen. Der Gesetzgeber sieht Kinder dabei nicht als grundsätzlich als einwilligungsunfähig an, da ihnen die Fähigkeit zum Widerstand gegen sexuelle Handlungen zugebilligt wird. Jegliche positive Einwilligung in Handlungen mit sexuellem Charakter ist jedoch ausnahmslos unwirksam&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 2, S. 1167&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer einer Tat kann nur ein Kind (Person unter 14 Jahren) sein.  Auf die sexuelle Erfahrneheit kommt es dabei ebensowenig an wie auf den Umstand, ob das Kind die sexuelle Handlung überhaupt wahrnimmt oder ob  das Kind der sexuellen Handlung bewusst zustimmt. Das Gesetz will die Entwicklung von Kindern insgesamt und ausnahmlos von sexuellen Erlebnissen freihalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 3, S. 1167-1168&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umfang des möglichen Strafrahmens schließt die vom Gesetzgeber erwarteten typischen Schädigungen durch die Tat mit ein. Der Eintritt solcher Folgen kennzeichnet jedoch nicht den Durchschnittsfall. Derartige Schädigungen können daher strafschärfend gewertet werden. Der Normalfall bei abstrakten Gefährungsdelikten ist die Ungewissheit über die konkreten Folgen der Tat. Daher könnten tatsächlich eintretende Folgen entsprechend ihres Umfangs strafschärfend gewertet werden. Das Ausbleiben jeglicher Folgen bzw. Schädigungen kann strafmildernd gewertet werden. Allein die &amp;quot;allgemeine Gefahr&amp;quot; nachhaltiger Beeinträchtigungen darf nicht strafschärfend gewertet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36, S. 1174&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmender Strafzumessungsgesichtspunkt kann das Gewicht der sexuellen Handlung im Hinblick auf ihre konkrete Wirkung auf das Kind sein. Problematisch ist die Auffassung, dass der Tatrichichter bei der Strafzumessung auch rechtspolitsche Tendenzen in der EU und neurere Erwägungen des Gesetzgebers berücksicht, die zum Tatzeitpunkt noch nicht bestanden haben&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36b, S. 1174-1175&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
Die Vorschrift soll sowohl einzelne Jugendliche als auch Erwachsene schützen, die mit Pornographie konfrontiert werden könnten. Sie wurde geschaffen, obwohl die angehörten Wissenschaftler im Gesetzgebungsverfahren das Risiko für eine Gefährdung Jugendlicher überwiegend als gering eingeschätzt hatten. Schädliche Auswirkungen wurden durchweg als in der Regel nicht wahrscheinlich angesehen. Völlig auszuschließen waren negative Auswirkungen jedoch nicht, so dass eine auf Jugendschutz ausgerichtete Regelung gerechtfertigt erschien, nicht jedoch ein Totalverbot. Auf dieser Grundlage wurde das abstrakte Gefährdungsdelikt der Pornografie errichtet.&lt;br /&gt;
Natürlich kann niemand irgendetwas völlig ausschließen und mit diesem Trick haben die Politiker bis heute ihren Pornografieparagrafen durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber unterscheidet außerdem im §184 zwischen &#039;&#039;&#039;harter&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;weicher&#039;&#039;&#039; Pornographie. Insbesondere sadistische Pornographie zählt zur  harten Pornographie. Die Entwicklung von Jugendlichen wurde hier ebenfalls als gefährdet angesehen. Auch an dieser Stelle konnten  keine wissenschaftlichen Befunde der Annahme zu Grunde gelegt, aber eine Gefährdung auch nicht völlig ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wissenschaftler Bedenken, sah der Gesetzgeber die Novellierung als gerechtfertigt an &amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 1160-1161, Randnummer 1-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
Strafandrohung wurde 2007 von einem auf drei Jahre erhöht&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 1, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck der Vorschrift ist entsprechend der Führungsaufsicht, die Verhinderung von Straftaten durch die verurteilte Person. Die hier&lt;br /&gt;
unter Strafe gestellte Tate wird als Sonderdelikt bezeichnet und fällt&lt;br /&gt;
in die Kategorie des konkreten Gefährdungsdeliktes. Hinsichtlich des&lt;br /&gt;
Vorsatzes des Täters gilt die Vorschrift als durchaus fragwürdig. Dieser&lt;br /&gt;
müsste durch den Maßregelzweck bestimmt und bewertet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 2, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Paragraph ist auch darüber hinaus  in seiner Legitimation in mehrfacher Hinsicht umstritten. In der juristischen Praxis ist der § 145a kaum von Bedeutung&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 3, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täter kann nur eine Person sein, die sich unter Führungsaufsicht befindet und die Tatmuss während dieser Maßregel begangen worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 4, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tathandlung ist der Verstoss gegen eine bestimmte Weisung nach § 68b 1 Nr. 1 bis 11, die durch das Gericht der verurteilten Person erteilt wurde.  Weisungen nach § 68b II sind nicht durch den § 145 a erfasst. Um gegen den § 145 a zu verstossen muss der Täter, die ihm auferlegten Weisungen nicht oder nur teilweise nachkommen. Ebenso ist der Straftatbestand verwirklicht wenn die Weisung nicht in der ihm auferlegten Weise erfüllt wird. Je nach Art der Weisung besteht die Tathandlung aus einem aktiven handeln oder im Unterlassen einer auferlegten Handlung&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 5, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der § 145a erfasst nur Verstösse gegen genau bestimmte Weisungen. Verstösse gegen unbestimmte , unzulässige oder unzumutbare Weisungen erfüllen den Tatbestand des § 145 nicht&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 6, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Verstoss gegen eine Weisung muss der Zweck der Maßregel konkret gefährdet sein. Voraussetzung ist somit, dass durch den Weisungsverstoss die Gefahr einer erneuten Straftat vergrößert wird. Kleinere Verstösse reichen nicht aus den Tatbestand zu erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 8, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strafbarkeit entfällt ebenfalls wenn die Ursache des Verstosses, den Zweck der Maßregel nicht gefährdet bzw. wenn  der Verstoss selbst dazu geeignet war die Gefährdung der Maßregel abzuwenden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 9, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der subjektive Tatbestand setzt Vorsatz voraus. Bedingter Vorsatz reicht dabei aus. Hierbei sind die Umstände der Weisung als Tatbestandsmerkmale zu betrachten. Gleiches gilt für die Gefährdung des Maßregelzwecks&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 10, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tat kann gerechtfertigt oder entschuldigt sein. Dann fehlt es meist schon an der Gefährdung des Zwecks der Maßregel&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 11, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straffzumessung soll sich am Umfang des Verstosses und an der hierdurch entstandenen konkreten Gefahr orientieren. Die Höchststrafe wurde 2007 von ein Jahr auf drei Jahre Freiheitsstrafe erhöht weil der Gesetzgeber in der geringeren Strafandrohung keine hinreichende Motivation für den Verurteilten gesehen hat die auferlegten Weisungen einzuhalten. Durch die Erhöhung des Strafrahmens sollte die Maßregel der Führungsaufsicht generalpräventiv aufgewertet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 12, S. 1151-1152&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tat wird nur auf Antrag der Aufsichtsstelle verfolgt. Die Aufsichtsstelle hat den Bewährungshelfer zu hören, wobei die Wirksamkeit des Antrags nicht von der Anhörung des Bewährungshelfers abhängig ist&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 13, S. 1152&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3692</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2013-10-16T18:02:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechtsgut der Tat ist ein abstraktes Gefährungsdelikt. Der § 176 soll die Möglichkeit zur freien Entwicklung  sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit von Kindern (Personen unter 14 Jahren) schützen. Die Vorschrift legt eine absolute Grenze für den sexualbezogenen Umgang mit Kindern fest. Diese Grenze liegt bei 14 Jahren. Unterhalb dieser Grezen sind alle sexuellen Kontakte ausnahmslos verboten. Dies gilt auch für solche Kontakte zwischen knapp über 14-Jährigen mit knapp unter 14-Jährigen. Als Schutzgut kann hier die kindliche Gesamtentwicklung angesehen werden. Hierbei wird angenommen, dass sich die sexuelle Identität einer Person und damit die Fähigkeit über ihr Sexualverhalten selbst zu bestimmen erst als Teil der Gesamtpersönlichkeit entwickelt. Weiterhin nimmt man an, dass fremdbestimmte Eingriffe in diese Entwicklung stören könnten; jedoch nicht zwingend müssen. Der Gesetzgeber sieht Kinder dabei nicht als grundsätzlich als einwilligungsunfähig an, da ihnen die Fähigkeit zum Widerstand gegen sexuelle Handlungen zugebilligt wird. Jegliche positive Einwilligung in Handlungen mit sexuellem Charakter ist jedoch ausnahmslos unwirksam&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 2, S. 1167&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer einer Tat kann nur ein Kind (Person unter 14 Jahren) sein.  Auf die sexuelle Erfahrneheit kommt es dabei ebensowenig an wie auf den Umstand, ob das Kind die sexuelle Handlung überhaupt wahrnimmt oder ob  das Kind der sexuellen Handlung bewusst zustimmt. Das Gesetz will die Entwicklung von Kindern insgesamt und ausnahmlos von sexuellen Erlebnissen freihalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 3, S. 1167-1168&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umfang des möglichen Strafrahmens schließt die vom Gesetzgeber erwarteten typischen Schädigungen durch die Tat mit ein. Der Eintritt solcher Folgen kennzeichnet jedoch nicht den Durchschnittsfall. Derartige Schädigungen können daher strafschärfend gewertet werden. Der Normalfall bei abstrakten Gefährungsdelikten ist die Ungewissheit über die konkreten Folgen der Tat. Daher könnten tatsächlich eintretende Folgen entsprechend ihres Umfangs strafschärfend gewertet werden. Das Ausbleiben jeglicher Folgen bzw. Schädigungen kann strafmildernd gewertet werden. Allein die &amp;quot;allgemeine Gefahr&amp;quot; nachhaltiger Beeinträchtigungen darf nicht strafschärfend gewertet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36, S. 1174&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmender Strafzumessungsgesichtspunkt kann das Gewicht der sexuellen Handlung im Hinblick auf ihre konkrete Wirkung auf das Kind sein. Problematisch ist die Auffassung, dass der Tatrichichter bei der Strafzumessung auch rechtspolitsche Tendenzen in der EU und neurere Erwägungen des Gesetzgebers berücksicht, die zum Tatzeitpunkt noch nicht bestanden haben&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36b, S. 1174-1175&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
Die Vorschrift soll sowohl einzelne Jugendliche als auch Erwachsene schützen, die mit Pornographie konfrontiert werden könnten. Sie wurde geschaffen, obwohl die angehörten Wissenschaftler im Gesetzgebungsverfahren das Risiko für eine Gefährdung Jugendlicher überwiegend als gering eingeschätzt hatten. Schädliche Auswirkungen wurden durchweg als in der Regel nicht wahrscheinlich angesehen. Völlig auszuschließen waren negative Auswirkungen jedoch nicht, so dass eine auf Jugendschutz ausgerichtete Regelung gerechtfertigt erschien, nicht jedoch ein Totalverbot. Auf dieser Grundlage wurde das abstrakte Gefährdungsdelikt der Pornografie errichtet.&lt;br /&gt;
Natürlich kann niemand irgendetwas völlig ausschließen und mit diesem Trick haben die Politiker bis heute ihren Pornografieparagrafen durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber unterscheidet außerdem im §184 zwischen &#039;&#039;&#039;harter&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;weicher&#039;&#039;&#039; Pornographie. Insbesondere sadistische Pornographie zählt zur  harten Pornographie. Die Entwicklung von Jugendlichen wurde hier ebenfalls als gefährdet angesehen. Auch an dieser Stelle konnten  keine wissenschaftlichen Befunde der Annahme zu Grunde gelegt, aber eine Gefährdung auch nicht völlig ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wissenschaftler Bedenken, sah der Gesetzgeber die Novellierung als gerechtfertigt an &amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 1160-1161, Randnummer 1-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
Strafandrohung wurde 2007 von einem auf drei Jahre erhöht&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 1, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck der Vorschrift ist entsprechend der Führungsaufsicht, die Verhinderung von Straftaten durch die verurteilte Person. Die hier&lt;br /&gt;
unter Strafe gestellte Tate wird als Sonderdelikt bezeichnet und fällt&lt;br /&gt;
in die Kategorie des konkreten Gefährdungsdeliktes. Hinsichtlich des&lt;br /&gt;
Vorsatzes des Täters gilt die Vorschrift als durchaus fragwürdig. Dieser&lt;br /&gt;
müsste durch den Maßregelzweck bestimmt und bewertet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 2, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Paragraph ist auch darüber hinaus  in seiner Legitimation in merhfacher Hinsicht umstritten. In der juristischen Praxis ist der § 145a kaum von Bedeutung&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 3, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täter kann nur eine Person sein, die sich unter Führungsaufsicht befindet und die Tatmuss während dieser Maßregel begangen worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 4, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tathandlung ist der Verstoss gegen eine bestimmte Weissung nach § 68b 1 Nr. 1 bis 11, die durch das Gericht der verurteilten Person erteilt wurde.  Weisungen nach § 68b II sind nicht durch den § 145 a erfasst. Um gegen den § 145 a zu verstossen muss der Täter, die ihm auferlegten Weisungen nicht oder nur teilweise nachkommen. Ebenso ist der Straftatbestand verwirklicht wenn die Weisung nicht in der ihm auferlegten Weise erfüllt wird. Je nach Art der Weisung besteht die Tathandlung aus einem aktiven handeln oder im Unterlassen einer auferlegten Handlung&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 5, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der § 145a erfasst nur Verstösse gegen genau bestimmte Weisungen. Verstösse gegen unbestimmte , unzulässige oder unzumutbare Weisungen erfüllen den Tatbestand des § 145 nicht&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 6, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Verstoss gegen eine Weisung muss der Zweck der Maßregel konkret gefährdet sein. Voraussetzung ist somit, dass durch den Weisungsverstoss die Gefahr einer erneuten Straftat vergrößert wird. Kleinere Verstösse reichen nicht aus den Tatbestand zu erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 8, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strafbarkeit entfällt ebenfalls wenn die Ursache des Verstosses, den Zweck der Maßregel nicht gefährdet bzw. wenn  der Verstoss selbst dazu geeignet war die Gefährdung der Maßregel abzuwenden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 9, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der subjektive Tatbestand setzt Vorsatz voraus. Bedingter Vorsatz reicht dabei aus. Hiebei sind die Umstände der Weisung als Tatbestandsmerkmale zu betrachten. Gleiches gilt für die Gefährdung des Maßregelzwecks&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 10, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tat kann gerechtfertigt oder entschuldigt sein. Dann fehlt es meist schon an der Gefährdung des Zwecks der Maßregel&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 11, S. 1150&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straffzumessung soll sich am Umfang des Verstosses und an der hierdurch entstandenen konkreten Gefahr orientieren. Die Höchsstrafe wurde 2007 von ein Jahr auf drei Jahre Freieheitsstrafe erhöht weil der Gesetzgeber in der geringeren Strafandrohung keine hinreichende Motivation für den Verurteilten gesehen hat die auferlegten Weisungen einzuhalten. Durch die Erhöhung des Strafrahmens sollte die Maßregel der Führungsaufsicht generalpräventiv aufgewertet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 12, S. 1150-1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tat wird nur auf Antrag der Aufsichtsstelle verfolgt. Die Ausichtsstelle hat den Bewährungshelfer zu höhren, wobei die Wirksamkeit des Antrags nicht von der Anhörung des Bewährungshelfers abhängig ist&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 13, S. 1151&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3691</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3691"/>
		<updated>2013-10-10T00:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* §§176, 176a u. 176b */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechtsgut der Tat ist ein abstraktes Gefährungsdelikt. Der § 176 soll die Möglichkeit zur freien Entwicklung  sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit von Kindern (Personen unter 14 Jahren) schützen. Die Vorschrift legt eine absolute Grenze für den sexualbezogenen Umgang mit Kindern fest. Diese Grenze liegt bei 14 Jahren. Unterhalb dieser Grezen sind alle sexuellen Kontakte ausnahmslos verboten. Dies gilt auch für solche Kontakte zwischen knapp über 14-Jährigen mit knapp unter 14-Jährigen. Als Schutzgut kann hier die kindliche Gesamtentwicklung angesehen werden. Hierbei wird angenommen, dass sich die sexuelle Identität einer Person und damit die Fähigkeit über ihr Sexualverhalten selbst zu bestimmen erst als Teil der Gesamtpersönlichkeit entwickelt. Weiterhin nimmt man an, dass fremdbestimmte Eingriffe in diese Entwicklung stören könnten; jedoch nicht zwingend müssen. Der Gesetzgeber sieht Kinder dabei nicht als grundsätzlich als einwilligungsunfähig an, da ihnen die Fähigkeit zum Widerstand gegen sexuelle Handlungen zugebilligt wird. Jegliche positive Einwilligung in Handlungen mit sexuellem Charakter ist jedoch ausnahmslos unwirksam&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 2, S. 1167&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer einer Tat kann nur ein Kind (Person unter 14 Jahren) sein.  Auf die sexuelle Erfahrneheit kommt es dabei ebensowenig an wie auf den Umstand, ob das Kind die sexuelle Handlung überhaupt wahrnimmt oder ob  das Kind der sexuellen Handlung bewusst zustimmt. Das Gesetz will die Entwicklung von Kindern insgesamt und ausnahmlos von sexuellen Erlebnissen freihalten &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof Rd. 3, S. 1167-1168&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umfang des möglichen Strafrahmens schließt die vom Gesetzgeber erwarteten typischen Schädigungen durch die Tat mit ein. Der Eintritt solcher Folgen kennzeichnet jedoch nicht den Durchschnittsfall. Derartige Schädigungen können daher strafschärfend gewertet werden. Der Normalfall bei abstrakten Gefährungsdelikten ist die Ungewissheit über die konkreten Folgen der Tat. Daher könnten tatsächlich eintretende Folgen entsprechend ihres Umfangs strafschärfend gewertet werden. Das Ausbleiben jeglicher Folgen bzw. Schädigungen kann strafmildernd gewertet werden. Allein die &amp;quot;allgemeine Gefahr&amp;quot; nachhaltiger Beeinträchtigungen darf nicht strafschärfend gewertet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36, S. 1174&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmender Strafzumessungsgesichtspunkt kann das Gewicht der sexuellen Handlung im Hinblick auf ihre konkrete Wirkung auf das Kind sein. Problematisch ist die Auffassung, dass der Tatrichichter bei der Strafzumessung auch rechtspolitsche Tendenzen in der EU und neurere Erwägungen des Gesetzgebers berücksicht, die zum Tatzeitpunkt noch nicht bestanden haben&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36b, S. 1174-1175&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
Die Vorschrift soll sowohl einzelne Jugendliche als auch Erwachsene schützen, die mit Pornographie konfrontiert werden könnten. Sie wurde geschaffen, obwohl die angehörten Wissenschaftler im Gesetzgebungsverfahren das Risiko für eine Gefährdung Jugendlicher überwiegend als gering eingeschätzt hatten. Schädliche Auswirkungen wurden durchweg als in der Regel nicht wahrscheinlich angesehen. Völlig auszuschließen waren negative Auswirkungen jedoch nicht, so dass eine auf Jugendschutz ausgerichtete Regelung gerechtfertigt erschien, nicht jedoch ein Totalverbot. Auf dieser Grundlage wurde das abstrakte Gefährdungsdelikt der Pornografie errichtet.&lt;br /&gt;
Natürlich kann niemand irgendetwas völlig ausschließen und mit diesem Trick haben die Politiker bis heute ihren Pornografieparagrafen durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber unterscheidet außerdem im §184 zwischen &#039;&#039;&#039;harter&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;weicher&#039;&#039;&#039; Pornographie. Insbesondere sadistische Pornographie zählt zur  harten Pornographie. Die Entwicklung von Jugendlichen wurde hier ebenfalls als gefährdet angesehen. Auch an dieser Stelle konnten  keine wissenschaftlichen Befunde der Annahme zu Grunde gelegt, aber eine Gefährdung auch nicht völlig ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wissenschaftler Bedenken, sah der Gesetzgeber die Novellierung als gerechtfertigt an &amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 1160-1161, Randnummer 1-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3690</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3690"/>
		<updated>2013-10-10T00:18:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* §§176, 176a u. 176b */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechtsgut der Tat ist ein abstraktes Gefährungsdelikt. Der § 176 soll die Möglichkeit zur freien Entwicklung  sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit von Kindern (Personen unter 14 Jahren) schützen. Die Vorschrift legt eine absolute Grenze für den sexualbezogenen Umgang mit Kindern fest. Diese Grenze liegt bei 14 Jahren. Unterhalb dieser Grezen sind alle sexuellen Kontakte ausnahmslos verboten. Dies gilt auch für solche Kontakte zwischen knapp über 14-Jährigen mit knapp unter 14-Jährigen. Als Schutzgut kann hier die kindliche Gesamtentwicklung angesehen werden. Hierbei wird angenommen, dass sich die sexuelle Identität einer Person und damit die Fähigkeit über ihr Sexualverhalten selbst zu bestimmen erst als Teil der Gesamtpersönlichkeit entwickelt. Weiterhin nimmt man an, dass fremdbestimmte Eingriffe in diese Entwicklung stören könnten; jedoch nicht zwingend müssen. Der Gesetzgeber sieht Kinder dabei nicht als grundsätzlich als einwilligungsunfähig an, da ihnen die Fähigkeit zum Widerstand gegen sexuelle Handlungen zugebilligt wird. Jegliche positive Einwilligung in Handlungen mit sexuellem Charakter ist jedoch ausnahmslos unwirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2, S. 1167&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer einer Tat kann nur ein Kind (Person unter 14 Jahren) sein.  Auf die sexuelle Erfahrneheit kommt es dabei ebensowenig an wie auf den Umstand, ob das Kind die sexuelle Handlung überhaupt wahrnimmt oder ob  das Kind der sexuellen Handlung bewusst zustimmt. Das Gesetz will die Entwicklung von Kindern insgesamt und ausnahmlos von sexuellen Erlebnissen freihalten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 3, S. 1167-1168&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umfang des möglichen Strafrahmens schließt die vom Gesetzgeber erwarteten typischen Schädigungen durch die Tat mit ein. Der Eintritt solcher Folgen kennzeichnet jedoch nicht den Durchschnittsfall. Derartige Schädigungen können daher strafschärfend gewertet werden. Der Normalfall bei abstrakten Gefährungsdelikten ist die Ungewissheit über die konkreten Folgen der Tat. Daher könnten tatsächlich eintretende Folgen entsprechend ihres Umfangs strafschärfend gewertet werden. Das Ausbleiben jeglicher Folgen bzw. Schädigungen kann strafmildernd gewertet werden. Allein die &amp;quot;allgemeine Gefahr&amp;quot; nachhaltiger Beeinträchtigungen darf nicht strafschärfend gewertet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36, S. 1174&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmender Strafzumessungsgesichtspunkt kann das Gewicht der sexuellen Handlung im Hinblick auf ihre konkrete Wirkung auf das Kind sein. Problematisch ist die Auffassung, dass der Tatrichichter bei der Strafzumessung auch rechtspolitsche Tendenzen in der EU und neurere Erwägungen des Gesetzgebers berücksicht, die zum Tatzeitpunkt noch nicht bestanden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36b, S. 1174-1175&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
Die Vorschrift soll sowohl einzelne Jugendliche als auch Erwachsene schützen, die mit Pornographie konfrontiert werden könnten. Sie wurde geschaffen, obwohl die angehörten Wissenschaftler im Gesetzgebungsverfahren das Risiko für eine Gefährdung Jugendlicher überwiegend als gering eingeschätzt hatten. Schädliche Auswirkungen wurden durchweg als in der Regel nicht wahrscheinlich angesehen. Völlig auszuschließen waren negative Auswirkungen jedoch nicht, so dass eine auf Jugendschutz ausgerichtete Regelung gerechtfertigt erschien, nicht jedoch ein Totalverbot. Auf dieser Grundlage wurde das abstrakte Gefährdungsdelikt der Pornografie errichtet.&lt;br /&gt;
Natürlich kann niemand irgendetwas völlig ausschließen und mit diesem Trick haben die Politiker bis heute ihren Pornografieparagrafen durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber unterscheidet außerdem im §184 zwischen &#039;&#039;&#039;harter&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;weicher&#039;&#039;&#039; Pornographie. Insbesondere sadistische Pornographie zählt zur  harten Pornographie. Die Entwicklung von Jugendlichen wurde hier ebenfalls als gefährdet angesehen. Auch an dieser Stelle konnten  keine wissenschaftlichen Befunde der Annahme zu Grunde gelegt, aber eine Gefährdung auch nicht völlig ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wissenschaftler Bedenken, sah der Gesetzgeber die Novellierung als gerechtfertigt an &amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 1160-1161, Randnummer 1-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3689</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3689"/>
		<updated>2013-10-10T00:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* §§176, 176a u. 176b */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechtsgut der Tat ist ein abstraktes Gefährungsdelikt. Der § 176 soll die Möglichkeit zur freien Entwicklung  sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit von Kindern (Personen unter 14 Jahren) schützen. Die Vorschrift legt eine absolute Grenze für den sexualbezogenen Umgang mit Kindern fest. Diese Grenze liegt bei 14 Jahren. Unterhalb dieser Grezen sind alle sexuellen Kontakte ausnahmslos verboten. Dies gilt auch für solche Kontakte zwischen knapp über 14-Jährigen mit knapp unter 14-Jährigen. Als Schutzgut kann hier die kindliche Gesamtentwicklung angesehen werden. Hierbei wird angenommen, dass sich die sexuelle Identität einer Person und damit die Fähigkeit über ihr Sexualverhalten selbst zu bestimmen erst als Teil der Gesamtpersönlichkeit entwickelt. Weiterhin nimmt man an, dass fremdbestimmte Eingriffe in diese Entwicklung stören könnten; jedoch nicht zwingend müssen. Der Gesetzgeber sieht Kinder dabei nicht als grundsätzlich als einwilligungsunfähig an, da ihnen die Fähigkeit zum Widerstand gegen sexuelle Handlungen zugebilligt wird. Jegliche positive Einwilligung in Handlungen mit sexuellem Charakter ist jedoch ausnahmslos unwirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2, S. 1167&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer einer Tat kann nur ein Kind (Person unter 14 Jahren) sein.  Auf die sexuelle Erfahrneheit kommt es dabei ebensowenig an wie auf den Umstand, ob das Kind die sexuelle Handlung überhaupt wahrnimmt oder ob  das Kind der sexuellen Handlung bewusst zustimmt. Das Gesetz will die Entwicklung von Kindern insgesamt und ausnahmlos von sexuellen Erlebnissen freihalten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 3, S. 1167-1168&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es um die Strafzumessung  Der Umfang des möglichen Strafrahmens schließt die vom Gesetzgeber erwarteten typischen Schädigungen durch die Tat mit ein. Der Eintritt solcher Folgen kennzeichnet jedoch nicht den Durchschnittsfall. Derartige Schädigungen können daher strafschärfend gewertet werden. Der Normalfall bei abstrakten Gefährungsdelikten ist die Ungewissheit über die konkreten Folgen der Tat. Daher könnten tatsächlich eintretende Folgen entsprechend ihres Umfangs strafschärfend gewertet werden. Das Ausbleiben jeglicher Folgen bzw. Schädigungen kann strafmildernd gewertet werden. Allein die &amp;quot;allgemeine Gefahr&amp;quot; nachhaltiger Beeinträchtigungen darf nicht strafschärfend gewertet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36, S. 1174&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmender Strafzumessungsgesichtspunkt kann das Gewicht der sexuellen Handlung im Hinblick auf ihre konkrete Wirkung auf das Kind sein. Problematisch ist die Auffassung, dass der Tatrichichter bei der Strafzumessung auch rechtspolitsche Tendenzen in der EU und neurere Erwägungen des Gesetzgebers berücksicht, die zum Tatzeitpunkt noch nicht bestanden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 60. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2013, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 36b, S. 1174-1175&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
Die Vorschrift soll sowohl einzelne Jugendliche als auch Erwachsene schützen, die mit Pornographie konfrontiert werden könnten. Sie wurde geschaffen, obwohl die angehörten Wissenschaftler im Gesetzgebungsverfahren das Risiko für eine Gefährdung Jugendlicher überwiegend als gering eingeschätzt hatten. Schädliche Auswirkungen wurden durchweg als in der Regel nicht wahrscheinlich angesehen. Völlig auszuschließen waren negative Auswirkungen jedoch nicht, so dass eine auf Jugendschutz ausgerichtete Regelung gerechtfertigt erschien, nicht jedoch ein Totalverbot. Auf dieser Grundlage wurde das abstrakte Gefährdungsdelikt der Pornografie errichtet.&lt;br /&gt;
Natürlich kann niemand irgendetwas völlig ausschließen und mit diesem Trick haben die Politiker bis heute ihren Pornografieparagrafen durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber unterscheidet außerdem im §184 zwischen &#039;&#039;&#039;harter&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;weicher&#039;&#039;&#039; Pornographie. Insbesondere sadistische Pornographie zählt zur  harten Pornographie. Die Entwicklung von Jugendlichen wurde hier ebenfalls als gefährdet angesehen. Auch an dieser Stelle konnten  keine wissenschaftlichen Befunde der Annahme zu Grunde gelegt, aber eine Gefährdung auch nicht völlig ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wissenschaftler Bedenken, sah der Gesetzgeber die Novellierung als gerechtfertigt an &amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 1160-1161, Randnummer 1-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3659</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2012-10-08T22:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* §184 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
Die Vorschrift ist für den Schutz einzelner Jugendlicher, die mit Pornographie konfrontiert werden könnten, geschaffenen worden. Dies geschah, obwohl die angehörten Wissenschaftler im Gesetzgebungsverfahren eine negative Auswirkung ausgeschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber unterscheidet außerdem im §184 zwischen &#039;&#039;&#039;harter&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;weicher&#039;&#039;&#039; Pornographie. Insbesondere sadistischer Pornographie zählt zur  harten Pornographie. Die Entwicklung von Jugendlichen wurde hier ebenfalls als gefährdet angesehen. Auch an dieser Stelle konnten  keine wissenschaftlichen Befunde der Annahme zu Grunde gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wissenschaftler Bedenken, sah der Gesetzgeber die Novellierung als gerechtfertigt an &amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 1160-1161, Randnummer 1-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3658</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2012-10-08T22:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* §184 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
Die Vorschrift ist für den Schutz einzelner Jugendlicher, die mit Pornographie konfrontiert werden könnten, geschaffenen worden. Dies geschah, obwohl die angehörten Wissenschaftler im Gesetzgebungsverfahren eine negative Auswirkung ausgeschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber unterscheidet außerdem im §184 zwischen &#039;&#039;&#039;harter&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;weicher&#039;&#039;&#039; Pornographie. Insbesondere sadistischer Pornographie zählt zur  harten Pornographie. Die Entwicklung von Jugendlichen wurde hier ebenfalls als gefährdet angesehen. Auch an dieser Stelle konnten  keine wissenschaftlichen Befunde der Annahme zu Grunde gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wissenschaftler Bedenken, sah der Gesetzgeber die Novellierung als gerechtfertigt an.&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 1160-1161, Randnummer 1-2&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-26T00:02:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot;&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTDrs15-350&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3464</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3464"/>
		<updated>2011-11-25T23:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3463</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T23:53:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot;&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56rd2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lk-12-rd3-4&amp;quot; /&amp;gt;. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3462</id>
		<title>Sandkasten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3462"/>
		<updated>2011-11-25T23:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier kann man einfach mal rumprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. eine ==Kaputte Überschrift==&lt;br /&gt;
und eine&lt;br /&gt;
==Richtige Überschrift==&lt;br /&gt;
Außerdem ein paar Listen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Un&lt;br /&gt;
* Dos&lt;br /&gt;
** Tres&lt;br /&gt;
*** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schlankes&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;und Fettes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;oder Schräges...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link auf die [[Junge|Jungs]] und noch einen auf [[Junge|Mädchen]], der ganz fies verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mein Vater, bettlergleich geführt? Welt, Welt, o Welt!&lt;br /&gt;
Lehrt&#039; uns dein seltsam Wechseln dich nicht hassen,&lt;br /&gt;
Das Leben beugte nimmer sich dem Alter.|Shakespeare|König Lear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SnoopyBoy war hier! :-P {{Zitation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorlagenbeispiele==&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrzehnt|199}}&lt;br /&gt;
Dies ist nur ein Testtext.&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrhundert|12}}&lt;br /&gt;
{{Siehe|Junge}}&lt;br /&gt;
{{Spoiler|dieser Text ist gespoilert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3461</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T23:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot;&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer56&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilgendorf2&amp;quot; /&amp;gt;. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3460</id>
		<title>Sandkasten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3460"/>
		<updated>2011-11-25T23:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--Hier kann man einfach mal rumprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. eine ==Kaputte Überschrift==&lt;br /&gt;
und eine&lt;br /&gt;
==Richtige Überschrift==&lt;br /&gt;
Außerdem ein paar Listen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Un&lt;br /&gt;
* Dos&lt;br /&gt;
** Tres&lt;br /&gt;
*** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schlankes&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;und Fettes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;oder Schräges...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link auf die [[Junge|Jungs]] und noch einen auf [[Junge|Mädchen]], der ganz fies verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mein Vater, bettlergleich geführt? Welt, Welt, o Welt!&lt;br /&gt;
Lehrt&#039; uns dein seltsam Wechseln dich nicht hassen,&lt;br /&gt;
Das Leben beugte nimmer sich dem Alter.|Shakespeare|König Lear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SnoopyBoy war hier! :-P {{Zitation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorlagenbeispiele==&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrzehnt|199}}&lt;br /&gt;
Dies ist nur ein Testtext.&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrhundert|12}}&lt;br /&gt;
{{Siehe|Junge}}&lt;br /&gt;
{{Spoiler|dieser Text ist gespoilert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfe]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer&amp;quot; /&amp;gt;Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3459</id>
		<title>Sandkasten</title>
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		<updated>2011-11-25T23:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--Hier kann man einfach mal rumprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. eine ==Kaputte Überschrift==&lt;br /&gt;
und eine&lt;br /&gt;
==Richtige Überschrift==&lt;br /&gt;
Außerdem ein paar Listen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Un&lt;br /&gt;
* Dos&lt;br /&gt;
** Tres&lt;br /&gt;
*** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schlankes&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;und Fettes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;oder Schräges...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link auf die [[Junge|Jungs]] und noch einen auf [[Junge|Mädchen]], der ganz fies verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mein Vater, bettlergleich geführt? Welt, Welt, o Welt!&lt;br /&gt;
Lehrt&#039; uns dein seltsam Wechseln dich nicht hassen,&lt;br /&gt;
Das Leben beugte nimmer sich dem Alter.|Shakespeare|König Lear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SnoopyBoy war hier! :-P {{Zitation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorlagenbeispiele==&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrzehnt|199}}&lt;br /&gt;
Dies ist nur ein Testtext.&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrhundert|12}}&lt;br /&gt;
{{Siehe|Junge}}&lt;br /&gt;
{{Spoiler|dieser Text ist gespoilert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfe]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;TFischer&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten.Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3458</id>
		<title>Sandkasten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3458"/>
		<updated>2011-11-25T23:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--Hier kann man einfach mal rumprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. eine ==Kaputte Überschrift==&lt;br /&gt;
und eine&lt;br /&gt;
==Richtige Überschrift==&lt;br /&gt;
Außerdem ein paar Listen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Un&lt;br /&gt;
* Dos&lt;br /&gt;
** Tres&lt;br /&gt;
*** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schlankes&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;und Fettes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;oder Schräges...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link auf die [[Junge|Jungs]] und noch einen auf [[Junge|Mädchen]], der ganz fies verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mein Vater, bettlergleich geführt? Welt, Welt, o Welt!&lt;br /&gt;
Lehrt&#039; uns dein seltsam Wechseln dich nicht hassen,&lt;br /&gt;
Das Leben beugte nimmer sich dem Alter.|Shakespeare|König Lear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SnoopyBoy war hier! :-P {{Zitation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorlagenbeispiele==&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrzehnt|199}}&lt;br /&gt;
Dies ist nur ein Testtext.&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrhundert|12}}&lt;br /&gt;
{{Siehe|Junge}}&lt;br /&gt;
{{Spoiler|dieser Text ist gespoilert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfe]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten.Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Sandkasten&amp;diff=3457</id>
		<title>Sandkasten</title>
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		<updated>2011-11-25T23:34:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--Hier kann man einfach mal rumprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. eine ==Kaputte Überschrift==&lt;br /&gt;
und eine&lt;br /&gt;
==Richtige Überschrift==&lt;br /&gt;
Außerdem ein paar Listen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Un&lt;br /&gt;
* Dos&lt;br /&gt;
** Tres&lt;br /&gt;
*** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schlankes&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;und Fettes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;oder Schräges...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link auf die [[Junge|Jungs]] und noch einen auf [[Junge|Mädchen]], der ganz fies verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mein Vater, bettlergleich geführt? Welt, Welt, o Welt!&lt;br /&gt;
Lehrt&#039; uns dein seltsam Wechseln dich nicht hassen,&lt;br /&gt;
Das Leben beugte nimmer sich dem Alter.|Shakespeare|König Lear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SnoopyBoy war hier! :-P {{Zitation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorlagenbeispiele==&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrzehnt|199}}&lt;br /&gt;
Dies ist nur ein Testtext.&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrhundert|12}}&lt;br /&gt;
{{Siehe|Junge}}&lt;br /&gt;
{{Spoiler|dieser Text ist gespoilert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfe]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>Sandkasten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--Hier kann man einfach mal rumprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. eine ==Kaputte Überschrift==&lt;br /&gt;
und eine&lt;br /&gt;
==Richtige Überschrift==&lt;br /&gt;
Außerdem ein paar Listen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Un&lt;br /&gt;
* Dos&lt;br /&gt;
** Tres&lt;br /&gt;
*** ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schlankes&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;und Fettes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;oder Schräges...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link auf die [[Junge|Jungs]] und noch einen auf [[Junge|Mädchen]], der ganz fies verwirrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Neutralität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mein Vater, bettlergleich geführt? Welt, Welt, o Welt!&lt;br /&gt;
Lehrt&#039; uns dein seltsam Wechseln dich nicht hassen,&lt;br /&gt;
Das Leben beugte nimmer sich dem Alter.|Shakespeare|König Lear}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SnoopyBoy war hier! :-P {{Zitation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorlagenbeispiele==&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrzehnt|199}}&lt;br /&gt;
Dies ist nur ein Testtext.&lt;br /&gt;
{{Artikel Jahrhundert|12}}&lt;br /&gt;
{{Siehe|Junge}}&lt;br /&gt;
{{Spoiler|dieser Text ist gespoilert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfe]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3455</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T23:19:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten.Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3454</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T23:17:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten.Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;text&amp;quot;&amp;gt;lkönö&amp;lt;ref name=&amp;quot;text&amp;quot;/&amp;gt;,|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T23:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten.Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;eins&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref name=&amp;quot;eins&amp;quot;&amp;gt; |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
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: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T23:10:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;#cite_note-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T22:49:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jede Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T22:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jeder Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist. Ein Fall der vom Normallfall der jeweiligen Rechtsnorm in erheblicher Art und Weise abweicht (= minder schwerer Fall), wurde in §176 StGB aus folgenden Grund abgeschafft: &#039;&#039;&amp;quot;[..]Es sei Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte[..]&amp;quot;&#039;&#039;, hiess es in dem Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. 01. 2003.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T22:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht auf Druck der Öffentlichkeit und der Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität erhalten. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass jeder Form einer als sexuell definierten Handlung für die sexuelle Entwicklungen von Kindern schädlich ist.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3448</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T22:05:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht durch Druck der Öffentlichkeit und Medien eine enorme undurchschaubare Komplexität zugenommen. Der Gesetzgeber geht bis heute davon aus, dass fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität, schädliche Entwicklungen haben können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T21:46:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#F4FA58;background-color:#393B0B;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;20&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;::: Kurzfassung ::: &#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;color:#0B610B;background-color:#F2F5A9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|In den letzten Jahren hat das Sexualstrafrecht durch Druck der Öffentlichkeit und Medien eine enorme undurchschaubare komplexibilität zugenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>Androphilie</title>
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		<updated>2011-11-25T20:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=&#039;&#039;&#039;ANDROPHILIE&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; bedeutet die &#039;&#039;&amp;quot;Liebe zu Männern&#039;&#039;&amp;quot;. im Unterschied zur &#039;&#039;Gynäphilie&#039;&#039;, der &amp;quot;Liebe zu Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Durch die Sexualmedizin wird dieser Begriff forciert. Er soll den Begriff &amp;quot;Homosexualität&amp;quot; ersetzen, da er nicht stigmatisiert ist und als normal gilt. &lt;br /&gt;
Rund 90% der Frauen gelten als androphil, sowie 10% der Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Androphilie kann auch bei vorpubertären und pubertierenden Knaben und Mädchen beobachtet werden Daher wird ihr eine gewisse Rolle in der psychosexuellen Entwicklung dieser Kinder zugeschrieben:  s. David L. Riegel: &amp;quot;Die Rolle der Androphilie in der psychosexuellen Entwicklung von Jungen&amp;quot; (Übersetzung aus dem Amerikanischen: International Journal of Sexual Health, &amp;quot;The role of Androphilia in the psychosexual development of boys&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=207&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shfri.net/boyandro/andro-german.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Definitionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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&lt;div&gt;=&#039;&#039;&#039;ANDROPHILIE&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; bedeutet die &#039;&#039;&amp;quot;Liebe zu Männern&#039;&#039;&amp;quot;. im Unterschied zur &#039;&#039;Gynäphilie&#039;&#039;, der &amp;quot;Liebe zu Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Durch die Sexualmedizin wird dieser Begriff forciert. Er soll den Begriff &amp;quot;Homosexualität&amp;quot; ersetzen, da er nicht stigmatisiert ist und als normal gilt. &lt;br /&gt;
Rund 90% der Frauen gelten als androphil, sowie 10% der Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Androphilie kann auch bei vorpubertären und pubertierenden Knaben und Mädchen beobachtet werden Daher wird ihr eine gewisse Rolle in der psychosexuellen Entwicklung dieser Kinder zugeschrieben:  s. David L. Riegel: &amp;quot;Die Rolle der Androphilie in der psychosexuellen Entwicklung von Jungen&amp;quot; (Übersetzung aus dem Amerikanischen: International Journal of Sexual Health, &amp;quot;The role of Androphilia in the psychosexual development of boys&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=207&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shfri.net/boyandro/andro-german.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Definition]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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&lt;div&gt;=&#039;&#039;&#039;ANDROPHILIE&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; bedeutet die &#039;&#039;&amp;quot;Liebe zu Männern&#039;&#039;&amp;quot;. im Unterschied zur &#039;&#039;Gynäphilie&#039;&#039;, der &amp;quot;Liebe zu Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Durch die Sexualmedizin wird dieser Begriff forciert. Er soll den Begriff &amp;quot;Homosexualität&amp;quot; ersetzen, da er nicht stigmatisiert ist und als normal gilt. &lt;br /&gt;
Rund 90% der Frauen gelten als androphil, sowie 10% der Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Androphilie kann auch bei vorpubertären und pubertierenden Knaben und Mädchen beobachtet werden Daher wird ihr eine gewisse Rolle in der psychosexuellen Entwicklung dieser Kinder zugeschrieben:  s. David L. Riegel: &amp;quot;Die Rolle der Androphilie in der psychosexuellen Entwicklung von Jungen&amp;quot; (Übersetzung aus dem Amerikanischen: International Journal of Sexual Health, &amp;quot;The role of Androphilia in the psychosexual development of boys&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=207&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shfri.net/boyandro/andro-german.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Definition]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3440</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T19:58:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T19:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3438</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3438"/>
		<updated>2011-11-25T19:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juristischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessene) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungen ist Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschieden  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Diskussion:%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3437</id>
		<title>Diskussion:§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-25T19:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Diskussionsseite}}&lt;br /&gt;
== Vorbemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zwei Jahre haben wir uns intensiv mit dem Thema Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung insbesondere §§174 - 176, 182 u. 184 im 13. Abschnitt des StGB (= Strafgesetzbuch) beschäftigt. Das StGB umfasst 30 Abschnitte [1] u.a. Widerstand gegen die Staatsgewalt (6. Abschnitt - §§110 - 122), Straftaten gegen das Leben (16. Abschnitt - §§211 - 222). In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem 13. Abschnitt, der die Paragrafen von §174 - §184 StGB enthält. Wir werden uns mit den Vorschriften, §§ 66 (Sicherungsverwahrung), § 68 (Führungsaufsicht), § 68b (Weisung), § 145a (Verstoß gegen Weisungen während der Führungsaufsicht), § 174 sexuelle Missbrauch von Schutzbefohlen) - § 176 (sexueller Missbrauch von Kindern), § 182 (sexueller Missbrauch von Jugendlichen), u. § 184 (Verbreitung pornographischer Schriften) StGB ausführlich befassen. --Ronny21 00:15, 25. Sep. 2011 (GMT)--Salix 12:18, 15. Okt. 2011 (GMT) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwei bis drei Sätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche vergeblich die unten stehenden Zitat zwei bis drei Sätze daraus zu bilden.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die gesetzliche Entwicklung zeigt,seit geraumer Zeit eine Tendenz zu härterer Strafdrohungen und Vorverlargerung, die sich auf ein  in der öffentlichen Meinung stark angestiegenes &#039;&#039;&#039;Strafbedürfnis&#039;&#039;&#039; stütz.In der gerichtlichen Praxis entspricht dem ein deutlicher &#039;&#039;&#039;Anstieg des Strafniveau&#039;&#039;&#039; in den seit Anfang der 90er Jahren. Sozialpsyhologisch bemerkenswert erscheint, dass zeitgleich mit einer &#039;&#039;&#039;Dämonisierung&#039;&#039;&#039; des &amp;quot;Kinderschänders&amp;quot; eine aufdringliche Sexualisierung der Darstellung kindlichen Verhaltens und eine Einbeziehung kindlicher Sexualität in Werbung und Unterhaltung zu beobachten ist (vgl. 2 zu §182); im Gegentakt werfen Teile der feministischen Literatur wieder die Frage auf, ob die (weibliche) &#039;&#039;&amp;quot;heute Jugend&amp;quot;&#039;&#039; nicht viel zu früh sexuelle Erfahrung mache. Die partielle &#039;&#039;&#039;Irrationalität&#039;&#039;&#039; der Stimmung spiegelt sich in vagen Spekulation über das Dunkelfeld (vgl. etwa NK-&#039;&#039;Frommel&#039;&#039; 5). Bemerkenswert ist immerhin der &#039;&#039;Rückgang&#039;&#039; der Zahl angezeigter Taten trotz gesunkener Anzeigeschwelle. Folgen einer &#039;&#039;&#039;Hysterisierung&#039;&#039;&#039; spiegelten sich in der Begründung für die Streichung des frühreren &#039;&#039;&#039;minder schweren Falls&#039;&#039;&#039; durch das G [= Gesetz] vom 27. 12. 2003 (vgl. oben 1): Es &#039;&#039;sei den Opfern nicht zumutbar&#039;&#039;, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob (!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte (BT-Drs.[= Bundes-Drucksache] 15/350, 17; vgl. unten 34; Weitere Info s. nächster Zitat unten). Bei &#039;&#039;qualifizierten&#039;&#039; Taten (§176a IV) oder Vergewaltigung (§177 V) hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt; auch zu §§213, 224 I oder 249 II ist sie zu Recht noch niemanden aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Vorschlag (ergänzt): &lt;br /&gt;
::: Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten. So hieß es, &#039;&#039;es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt.--[[Benutzer:Salix|Salix]] 12:14, 23. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
:: -- [[Benutzer:Nignag|Nignag]] 22:27, 22. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&lt;br /&gt;
Rd. 2a, S. 1173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[..] Mit der Streichung des Strafrahmens für minder schwere Fälle wird außerdem den berechtigten Interessen der Opfer einer solchen Straftat Rechnung getragen werden. Für diese Opfer stellt es eine nicht unerhebliche seelische Belastung dar, wenn die gegen ihre Person gerichtete Straftat als minder schwer eingestuft wird. Diese Belastung kann sich verstärken, wenn vor Gericht über die Frage gestritten wird, ob ein minder schwerer Fall vorliegt oder nicht. Die Streichung des Strafrahmens für minder schwere Fälle hat zur Folge, dass das auf Freiheitsstrafe von sechs Monate festgelegte Mindestmaß nicht mehr unterschritten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutscher Bundestag 15/350 Drucksache 15. Wahlperiode vom 28. 01. 2003 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Vorschriften über die Straftaten&lt;br /&gt;
gegen die sexuelle Selbstbestimmung und zur Änderung anderer Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/003/1500350.pdf Seite 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;--[[Benutzer:Ronny21|Ronny21]] 13:15, 19. Nov. 2011 (GMT)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Danke. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Nignag und lieber Salix,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Vorschläge und entsprechenden Ergänzungen mochte ich mich bei euch beiden bedanken. Ich habe sie jetzt unverändert in die Artikel unverändert aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Ronny21|Ronny21]] 15:48, 23. Nov. 2011 (GMT)Ronny21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommentar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ronny,&lt;br /&gt;
der Text ist schon viel besser. Ich wünsche viel Freude bei der weiteren Arbeit.&lt;br /&gt;
liebe Grüße salix&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Salix|Salix]] 16:14, 23. Nov. 2011 (GMT)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Diskussion:Androphilie&amp;diff=3436</id>
		<title>Diskussion:Androphilie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Diskussion:Androphilie&amp;diff=3436"/>
		<updated>2011-11-25T18:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute habe ich den ersten Text zum Stichwort &#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; eingestellt und zwei Links dazu gefunden. Wer weiß mehr darüber?--[[Benutzer:Salix|Salix]] 18:07, 25. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; bedeutet die &#039;&#039;&amp;quot;Liebe zu Männern&#039;&#039;&amp;quot;. im Unterschied zur &#039;&#039;Gynäphilie&#039;&#039;, der &amp;quot;Liebe zu Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Sexualmedizin wird dieser Begriff forciert. Er soll den Begriff &amp;quot;Homosexualität&amp;quot; ersetzen, da er nicht stigmatisiert ist und als normal gilt. &lt;br /&gt;
Rund 90% der Frauen gelten als androphil, sowie 10% der Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Androphilie kann auch bei vorpubertären und pubertierenden Knaben und Mädchen beobachtet werden Daher wird ihr eine gewisse Rolle in der psychosexuellen Entwicklung dieser Kinder zugeschrieben:  s. David L. Riegel: &amp;quot;Die Rolle der Androphilie in der psychosexuellen Entwicklung von Jungen&amp;quot; (Übersetzung aus dem Amerikanischen: International Journal of Sexual Health, 23;1 2-13 2011: &amp;quot;The role of Androphila in the psychosexual development of boys&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.shfri.net/boyandro/andro-german.pdf--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote, Inhaltverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Salix,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe dein Artikel von der Gestaltung (Formatierung) ausgebessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße --[[Benutzer:Ronny21|Ronny21]] 18:42, 25. Nov. 2011 (GMT)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Diskussion:Androphilie&amp;diff=3435</id>
		<title>Diskussion:Androphilie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Diskussion:Androphilie&amp;diff=3435"/>
		<updated>2011-11-25T18:42:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: Neuer Abschnitt /* Fußnote, Inhaltverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute habe ich den ersten Text zum Stichwort &#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; eingestellt und zwei Links dazu gefunden. Wer weiß mehr darüber?--[[Benutzer:Salix|Salix]] 18:07, 25. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; bedeutet die &#039;&#039;&amp;quot;Liebe zu Männern&#039;&#039;&amp;quot;. im Unterschied zur &#039;&#039;Gynäphilie&#039;&#039;, der &amp;quot;Liebe zu Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Sexualmedizin wird dieser Begriff forciert. Er soll den Begriff &amp;quot;Homosexualität&amp;quot; ersetzen, da er nicht stigmatisiert ist und als normal gilt. &lt;br /&gt;
Rund 90% der Frauen gelten als androphil, sowie 10% der Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Androphilie kann auch bei vorpubertären und pubertierenden Knaben und Mädchen beobachtet werden Daher wird ihr eine gewisse Rolle in der psychosexuellen Entwicklung dieser Kinder zugeschrieben:  s. David L. Riegel: &amp;quot;Die Rolle der Androphilie in der psychosexuellen Entwicklung von Jungen&amp;quot; (Übersetzung aus dem Amerikanischen: International Journal of Sexual Health, 23;1 2-13 2011: &amp;quot;The role of Androphila in the psychosexual development of boys&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.shfri.net/boyandro/andro-german.pdf--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote, Inhaltverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Salix,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe dein Artikel von der Gestaltung (Formatierung) ausgebessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße Ronny&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Androphilie&amp;diff=3434</id>
		<title>Androphilie</title>
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		<updated>2011-11-25T18:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=&#039;&#039;&#039;ANDROPHILIE&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; bedeutet die &#039;&#039;&amp;quot;Liebe zu Männern&#039;&#039;&amp;quot;. im Unterschied zur &#039;&#039;Gynäphilie&#039;&#039;, der &amp;quot;Liebe zu Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Durch die Sexualmedizin wird dieser Begriff forciert. Er soll den Begriff &amp;quot;Homosexualität&amp;quot; ersetzen, da er nicht stigmatisiert ist und als normal gilt. &lt;br /&gt;
Rund 90% der Frauen gelten als androphil, sowie 10% der Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Androphilie kann auch bei vorpubertären und pubertierenden Knaben und Mädchen beobachtet werden Daher wird ihr eine gewisse Rolle in der psychosexuellen Entwicklung dieser Kinder zugeschrieben:  s. David L. Riegel: &amp;quot;Die Rolle der Androphilie in der psychosexuellen Entwicklung von Jungen&amp;quot; (Übersetzung aus dem Amerikanischen: International Journal of Sexual Health, &amp;quot;The role of Androphila in the psychosexual development of boys&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=207&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shfri.net/boyandro/andro-german.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Androphilie&amp;diff=3433</id>
		<title>Androphilie</title>
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		<updated>2011-11-25T18:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* ANDROPHILIE */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== ANDROPHILIE ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Androphilie&#039;&#039; bedeutet die &#039;&#039;&amp;quot;Liebe zu Männern&#039;&#039;&amp;quot;. im Unterschied zur &#039;&#039;Gynäphilie&#039;&#039;, der &amp;quot;Liebe zu Frauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Durch die Sexualmedizin wird dieser Begriff forciert. Er soll den Begriff &amp;quot;Homosexualität&amp;quot; ersetzen, da er nicht stigmatisiert ist und als normal gilt. &lt;br /&gt;
Rund 90% der Frauen gelten als androphil, sowie 10% der Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Androphilie kann auch bei vorpubertären und pubertierenden Knaben und Mädchen beobachtet werden Daher wird ihr eine gewisse Rolle in der psychosexuellen Entwicklung dieser Kinder zugeschrieben:  s. David L. Riegel: &amp;quot;Die Rolle der Androphilie in der psychosexuellen Entwicklung von Jungen&amp;quot; (Übersetzung aus dem Amerikanischen: International Journal of Sexual Health, 23;1 2-13 2011: &amp;quot;The role of Androphila in the psychosexual development of boys&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sexualmedizin-linz.at/index.php?id=207&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.shfri.net/boyandro/andro-german.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3427</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T23:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juritischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung von sexuellen Handlungn sind Kindern nicht bekannt. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschiede  unterliegen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3426</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T23:02:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht. In einem juritischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039; geworden sei. Das Aufheizen des Themas durch die Medien hat mit zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung eines sexueller Handlung sind bei Kindern nicht vorhanden. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschiede  stehen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3425</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3425"/>
		<updated>2011-11-23T22:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. In einem juritischen Lehrbuch ist sogar die Rede davon, dass das  Sexualstrafrecht zum &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Modethema&#039;&#039;&#039;&amp;quot; geworden sei. Das Aufheizen Themas durch die Medien hat mit zur zur weiteren Verschärfungen bestehender Gesetze und zur Schaffung neuer Sexualdelikte geführt&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung eines sexueller Handlung sind bei Kindern nicht vorhanden. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschiede  stehen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3424</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T22:28:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. In einem juritischen Lehrbuch ist sogar der Sexualstrafrecht &amp;quot;zum Modethema geworden&amp;quot; die Rede&amp;lt;ref&amp;gt;Strafrecht Besonderer Teil, 2. Auflage 2009, Lehrbuch, Arzt/Weber/Heinrich/Hilgendorf, Verlag Ernst und Werner Gieseking * Bielefeld, Rd. 1, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt;. Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung eines sexueller Handlung sind bei Kindern nicht vorhanden. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschiede  stehen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3423</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T21:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht der Achtung seiner Intimsphäre und seiner sexuellen Selbstbestimmung des Kindes soll geschützt werden. Das Wissen um die soziale Bedeutung eines sexueller Handlung sind bei Kindern nicht vorhanden. Kinder sind nicht in der Lage eigene Interessen durchzusetzen, weil sie im Gegensatz zu Erwachsenen und Jugendlichen Machtunterschiede  stehen&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht * Berlin 2009, Rd. 3-4, Seite 853&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T20:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin 2009, Seite 851 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T20:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Großkommentar ist in seiner Begründung ausführlicher:&lt;br /&gt;
:Bei allem Verständnis für ein Opferinteressen Rechnung tragendes Strafrecht: Diese Argumentation ist absurd. Opfer werden gekränkt, wenn Unrecht nicht angemessen gewertet, d.h. sachwidrig zu niedrig angesetzt wird, nicht aber, wenn objektiv geringes Erfolgsunrecht auch als solches bezeichnet wird.[..] Dieses Reformen bedeuten einen Schritt zurück in Richtung des überwundenen geglaubten Rechtsgut &amp;quot;Sittlichkeit&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Strafgesetzbuch Leipziger Kommentar, Großkommentar, Sechster Band, §§ 146 bis 210, 12. Auflage, Verlag: De Gruyter Recht *  Berlin2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3420</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3420"/>
		<updated>2011-11-23T16:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;So hieß es, es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3419</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3419"/>
		<updated>2011-11-23T16:40:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &#039;&#039;So hieß es, &#039;&#039;es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3418</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T16:35:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &#039;&#039; So hieß es, &#039;&#039;es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;.Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3417</id>
		<title>§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T16:33:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 176, 182 u. 184 ff.)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einleitung =&lt;br /&gt;
Die Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des 13. Abschnitts des StGB hat in den letzten Jahren (seit ca. 1989) infolge zahlreicher Veränderungen/Verschärfungen rasant zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Vor §174 Rd. 3b; Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 war eine &amp;quot;grundlegende Reform&amp;quot; des Sexualstrafrechts vereinbart worden &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ziff. XIII 2.1, S.140 (alt) Zeile 5891, S. 120 (aktuell: http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf) &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
Der Artikel versucht, denjenigen die eventuell mit der Vorschrift in Konflikt stehen, oder auch im politischen Bereich damit befasst sind, ein klares und verständliches Bild zu geben. &lt;br /&gt;
Wir wollen denjenigen Informationen an die Hand geben, denen die finanziellen Mittel für einen qualifizierten Strafverteidiger fehlen oder die mit ihrem Strafverteidiger über die richtige Stratgie im  Gespräch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der adäquate (=angemessen) Umgang mit dem Strafjustizsystem, angefangen vom Durchsuchungsbefehl über die vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung bis hin zum Eintritt in eine Justizvollzugsanstalt, wird hier ebenfalls ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geschützte Rechtsgut des §176 wird in der Literatur auf zweierlei Weise angegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. geschützt ist die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Person unter 14 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. geschützt ist die von sexuellen Handlungen ungestörte Entwicklung des Kindes&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Dem liegen die Entwicklungspsyhologischen Annahmen zugrunde, dass sich die sexuelle Identität  einer Person und damit ihrer Fähigkeit, über ihr sexualverhalten zu bestimmen, als Teil der Gesamtpersönlichkeit [endogen, d.h. aus sich heraus] entwickelt und  dass äußere, fremdbestimmte Eingriffe in die kindliche Sexualität in besonderer Weise geeignet sind, diese Entwicklung zu stören.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;§176 Rd. 2., ebenda&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzgeber geht hier von einer &#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039; aus, die bestimmte als &amp;quot;wahr&amp;quot; erachtete Paradigmen (Denkmuster) voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &#039;&#039; So hieß es, &#039;&#039;es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt. Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Entwicklungsgeschichte =&lt;br /&gt;
= Übersicht im 13. Abschnitt des StGB =&lt;br /&gt;
== §174 ==&lt;br /&gt;
== §§176, 176a u. 176b ==&lt;br /&gt;
== §182 ==&lt;br /&gt;
== §184 ==&lt;br /&gt;
== §66 Abs. 3 (Sicherungsverwahrung) in Verbindung mit §176 ff. ==&lt;br /&gt;
= Rechtsfolgen nach dem Bestimmungen des §§ 174 - 176, 182 u. 184 ff. StGB =&lt;br /&gt;
== §68 ff. StGB (Führungsaufsicht) ==&lt;br /&gt;
== §68b Weisungen ==&lt;br /&gt;
== §145a Verstoß gegen die Weisungen während der Führungsaufsicht ==&lt;br /&gt;
= Schlussbemerkung =&lt;br /&gt;
= Abkürzungen =&lt;br /&gt;
; BewH&lt;br /&gt;
: Bewährungshilfe&lt;br /&gt;
; BGH&lt;br /&gt;
: Bundesgerichtshof (Zitiert nach Band und Seite)&lt;br /&gt;
; BT-Drs&lt;br /&gt;
: Bundesdrucksache (Zitiert nach Wahlperiode und Drucksache)&lt;br /&gt;
; FührungsA&lt;br /&gt;
: Führungsaufsicht&lt;br /&gt;
; Rd.&lt;br /&gt;
: Randnummer&lt;br /&gt;
; RegE&lt;br /&gt;
: Regierungsentwurf&lt;br /&gt;
; StGB&lt;br /&gt;
: Strafgesetzbuch&lt;br /&gt;
; SV&lt;br /&gt;
: Sicherungsverwahrung / Sicherungsverwahrter&lt;br /&gt;
; StA&lt;br /&gt;
: Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
; StS&lt;br /&gt;
: Strafsenat&lt;br /&gt;
; Vor&lt;br /&gt;
: Vorbemerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zitate/Quellenangaben =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellenangaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Diskussion:%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3415</id>
		<title>Diskussion:§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T15:48:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zwei Jahre haben wir uns intensiv mit dem Thema Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung insbesondere §§174 - 176, 182 u. 184 im 13. Abschnitt des StGB (= Strafgesetzbuch) beschäftigt. Das StGB umfasst 30 Abschnitte [1] u.a. Widerstand gegen die Staatsgewalt (6. Abschnitt - §§110 - 122), Straftaten gegen das Leben (16. Abschnitt - §§211 - 222). In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem 13. Abschnitt, der die Paragrafen von §174 - §184 StGB enthält. Wir werden uns mit den Vorschriften, §§ 66 (Sicherungsverwahrung), § 68 (Führungsaufsicht), § 68b (Weisung), § 145a (Verstoß gegen Weisungen während der Führungsaufsicht), § 174 sexuelle Missbrauch von Schutzbefohlen) - § 176 (sexueller Missbrauch von Kindern), § 182 (sexueller Missbrauch von Jugendlichen), u. § 184 (Verbreitung pornographischer Schriften) StGB ausführlich befassen. --Ronny21 00:15, 25. Sep. 2011 (GMT)--Salix 12:18, 15. Okt. 2011 (GMT) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwei bis drei Sätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche vergeblich die unten stehenden Zitat zwei bis drei Sätze daraus zu bilden.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die gesetzliche Entwicklung zeigt,seit geraumer Zeit eine Tendenz zu härterer Strafdrohungen und Vorverlargerung, die sich auf ein  in der öffentlichen Meinung stark angestiegenes &#039;&#039;&#039;Strafbedürfnis&#039;&#039;&#039; stütz.In der gerichtlichen Praxis entspricht dem ein deutlicher &#039;&#039;&#039;Anstieg des Strafniveau&#039;&#039;&#039; in den seit Anfang der 90er Jahren. Sozialpsyhologisch bemerkenswert erscheint, dass zeitgleich mit einer &#039;&#039;&#039;Dämonisierung&#039;&#039;&#039; des &amp;quot;Kinderschänders&amp;quot; eine aufdringliche Sexualisierung der Darstellung kindlichen Verhaltens und eine Einbeziehung kindlicher Sexualität in Werbung und Unterhaltung zu beobachten ist (vgl. 2 zu §182); im Gegentakt werfen Teile der feministischen Literatur wieder die Frage auf, ob die (weibliche) &#039;&#039;&amp;quot;heute Jugend&amp;quot;&#039;&#039; nicht viel zu früh sexuelle Erfahrung mache. Die partielle &#039;&#039;&#039;Irrationalität&#039;&#039;&#039; der Stimmung spiegelt sich in vagen Spekulation über das Dunkelfeld (vgl. etwa NK-&#039;&#039;Frommel&#039;&#039; 5). Bemerkenswert ist immerhin der &#039;&#039;Rückgang&#039;&#039; der Zahl angezeigter Taten trotz gesunkener Anzeigeschwelle. Folgen einer &#039;&#039;&#039;Hysterisierung&#039;&#039;&#039; spiegelten sich in der Begründung für die Streichung des frühreren &#039;&#039;&#039;minder schweren Falls&#039;&#039;&#039; durch das G [= Gesetz] vom 27. 12. 2003 (vgl. oben 1): Es &#039;&#039;sei den Opfern nicht zumutbar&#039;&#039;, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob (!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte (BT-Drs.[= Bundes-Drucksache] 15/350, 17; vgl. unten 34; Weitere Info s. nächster Zitat unten). Bei &#039;&#039;qualifizierten&#039;&#039; Taten (§176a IV) oder Vergewaltigung (§177 V) hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt; auch zu §§213, 224 I oder 249 II ist sie zu Recht noch niemanden aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Vorschlag (ergänzt): &lt;br /&gt;
::: Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten. So hieß es, &#039;&#039;es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt.--[[Benutzer:Salix|Salix]] 12:14, 23. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
:: -- [[Benutzer:Nignag|Nignag]] 22:27, 22. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&lt;br /&gt;
Rd. 2a, S. 1173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[..] Mit der Streichung des Strafrahmens für minder schwere Fälle wird außerdem den berechtigten Interessen der Opfer einer solchen Straftat Rechnung getragen werden. Für diese Opfer stellt es eine nicht unerhebliche seelische Belastung dar, wenn die gegen ihre Person gerichtete Straftat als minder schwer eingestuft wird. Diese Belastung kann sich verstärken, wenn vor Gericht über die Frage gestritten wird, ob ein minder schwerer Fall vorliegt oder nicht. Die Streichung des Strafrahmens für minder schwere Fälle hat zur Folge, dass das auf Freiheitsstrafe von sechs Monate festgelegte Mindestmaß nicht mehr unterschritten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutscher Bundestag 15/350 Drucksache 15. Wahlperiode vom 28. 01. 2003 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Vorschriften über die Straftaten&lt;br /&gt;
gegen die sexuelle Selbstbestimmung und zur Änderung anderer Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/003/1500350.pdf Seite 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;--[[Benutzer:Ronny21|Ronny21]] 13:15, 19. Nov. 2011 (GMT)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Danke. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Nignag und lieber Salix,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Vorschläge und entsprechenden Ergänzungen mochte ich mich bei euch beiden bedanken. Ich habe sie jetzt unverändert in die Artikel unverändert aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Ronny21|Ronny21]] 15:48, 23. Nov. 2011 (GMT)Ronny21&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.boywiki.org/de/index.php?title=Diskussion:%C2%A7_176_StGB_(Deutschland)&amp;diff=3414</id>
		<title>Diskussion:§ 176 StGB (Deutschland)</title>
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		<updated>2011-11-23T15:48:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ronny21: Neuer Abschnitt /* Danke. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zwei Jahre haben wir uns intensiv mit dem Thema Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung insbesondere §§174 - 176, 182 u. 184 im 13. Abschnitt des StGB (= Strafgesetzbuch) beschäftigt. Das StGB umfasst 30 Abschnitte [1] u.a. Widerstand gegen die Staatsgewalt (6. Abschnitt - §§110 - 122), Straftaten gegen das Leben (16. Abschnitt - §§211 - 222). In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem 13. Abschnitt, der die Paragrafen von §174 - §184 StGB enthält. Wir werden uns mit den Vorschriften, §§ 66 (Sicherungsverwahrung), § 68 (Führungsaufsicht), § 68b (Weisung), § 145a (Verstoß gegen Weisungen während der Führungsaufsicht), § 174 sexuelle Missbrauch von Schutzbefohlen) - § 176 (sexueller Missbrauch von Kindern), § 182 (sexueller Missbrauch von Jugendlichen), u. § 184 (Verbreitung pornographischer Schriften) StGB ausführlich befassen. --Ronny21 00:15, 25. Sep. 2011 (GMT)--Salix 12:18, 15. Okt. 2011 (GMT) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwei bis drei Sätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche vergeblich die unten stehenden Zitat zwei bis drei Sätze daraus zu bilden.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die gesetzliche Entwicklung zeigt,seit geraumer Zeit eine Tendenz zu härterer Strafdrohungen und Vorverlargerung, die sich auf ein  in der öffentlichen Meinung stark angestiegenes &#039;&#039;&#039;Strafbedürfnis&#039;&#039;&#039; stütz.In der gerichtlichen Praxis entspricht dem ein deutlicher &#039;&#039;&#039;Anstieg des Strafniveau&#039;&#039;&#039; in den seit Anfang der 90er Jahren. Sozialpsyhologisch bemerkenswert erscheint, dass zeitgleich mit einer &#039;&#039;&#039;Dämonisierung&#039;&#039;&#039; des &amp;quot;Kinderschänders&amp;quot; eine aufdringliche Sexualisierung der Darstellung kindlichen Verhaltens und eine Einbeziehung kindlicher Sexualität in Werbung und Unterhaltung zu beobachten ist (vgl. 2 zu §182); im Gegentakt werfen Teile der feministischen Literatur wieder die Frage auf, ob die (weibliche) &#039;&#039;&amp;quot;heute Jugend&amp;quot;&#039;&#039; nicht viel zu früh sexuelle Erfahrung mache. Die partielle &#039;&#039;&#039;Irrationalität&#039;&#039;&#039; der Stimmung spiegelt sich in vagen Spekulation über das Dunkelfeld (vgl. etwa NK-&#039;&#039;Frommel&#039;&#039; 5). Bemerkenswert ist immerhin der &#039;&#039;Rückgang&#039;&#039; der Zahl angezeigter Taten trotz gesunkener Anzeigeschwelle. Folgen einer &#039;&#039;&#039;Hysterisierung&#039;&#039;&#039; spiegelten sich in der Begründung für die Streichung des frühreren &#039;&#039;&#039;minder schweren Falls&#039;&#039;&#039; durch das G [= Gesetz] vom 27. 12. 2003 (vgl. oben 1): Es &#039;&#039;sei den Opfern nicht zumutbar&#039;&#039;, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob (!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte (BT-Drs.[= Bundes-Drucksache] 15/350, 17; vgl. unten 34; Weitere Info s. nächster Zitat unten). Bei &#039;&#039;qualifizierten&#039;&#039; Taten (§176a IV) oder Vergewaltigung (§177 V) hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt; auch zu §§213, 224 I oder 249 II ist sie zu Recht noch niemanden aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Vorschlag (ergänzt): &lt;br /&gt;
::: Juristen beobachten seit geraumer Zeit sowohl härtere Strafen gegen sogenannte &amp;quot;Kinderschänder&amp;quot; als auch verstärkt sexualisierte Darstellung von Minderjährigen in Werbung und Unterhaltung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch in widersprüchlichen Gesetzesverschärfungen bis hin zu Diskussionsverboten. So hieß es, &#039;&#039;es sei den Opfern nicht zumutbar, wenn vor Gericht erörtert(!) werde, ob(!) ein minder schwerer Fall gegeben sein könnte&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;BT-Drs. 15/350. Bundestagsdrucksache. 15. Wahlperiode vom 28.01.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei anderen (qualifizierten) Straftaten hat derselbe Gesetzgeber diese (fast schon abwegig erscheinende) Besorgnis nicht gehabt.--[[Benutzer:Salix|Salix]] 12:14, 23. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
Weiterhin werden irrationale Spekulationen über das Dunkelfeld festgestellt (bei gleichzeitigem Rückgang der Zahlen angezeigter Taten, obwohl die Anzeigeschwelle sinkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof. Rd. 2a, S. 1173&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
:: -- [[Benutzer:Nignag|Nignag]] 22:27, 22. Nov. 2011 (GMT)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck&#039;sche Kurz Kommentare - Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 56. Auflage, Verlag C.H. Beck München 2009, von Dr. Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof.&lt;br /&gt;
Rd. 2a, S. 1173&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[..] Mit der Streichung des Strafrahmens für minder schwere Fälle wird außerdem den berechtigten Interessen der Opfer einer solchen Straftat Rechnung getragen werden. Für diese Opfer stellt es eine nicht unerhebliche seelische Belastung dar, wenn die gegen ihre Person gerichtete Straftat als minder schwer eingestuft wird. Diese Belastung kann sich verstärken, wenn vor Gericht über die Frage gestritten wird, ob ein minder schwerer Fall vorliegt oder nicht. Die Streichung des Strafrahmens für minder schwere Fälle hat zur Folge, dass das auf Freiheitsstrafe von sechs Monate festgelegte Mindestmaß nicht mehr unterschritten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutscher Bundestag 15/350 Drucksache 15. Wahlperiode vom 28. 01. 2003 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Vorschriften über die Straftaten&lt;br /&gt;
gegen die sexuelle Selbstbestimmung und zur Änderung anderer Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/003/1500350.pdf Seite 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;--[[Benutzer:Ronny21|Ronny21]] 13:15, 19. Nov. 2011 (GMT)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Danke. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Nignag und lieber Salix,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für Vorschläge und entsprechenden Ergänzungen mochte ich mich bei euch beiden bedanken. Ich habe sie jetzt unverändert in die Artikel unverändert aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ronny21&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ronny21</name></author>
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